• Dirk Schuhmacher Hamburg

30 Jahre Vermögensberatung

Wie mein eigener Opa höre ich mich an, wenn ich jungen Beratern heute von den ersten Jahren meiner beruflichen Selbstständigkeit erzähle. Als ich im Oktober 1987 gründete, waren die Postleitzahlen noch vierstellig, gab es zunächst noch keine PCs und das Internet (für alle) war noch nicht erfunden. EDV- Berechnungen waren damals nur mit einem „Hochleistungsrechner“ möglich (über eine Datenfernleitung an ein Rechenzentrum in Ffm angebunden). Handy & Navigationsgeräte gab es noch nicht, Briefe wurden mit der Schreibmaschine getippt, Formulare und Anträge mussten noch handschriftlich ausgefüllt werden, und als Telefonverzeichnis diente ein Karteikasten. Die größte Innovation dieser Zeit war das Telefaxgerät (ich war sehr stolz darauf, eines zu besitzen). Mein erster PC (mit einem 24- Nadel- Drucker und bernsteinfarbenem Monitor) hatte sein Betriebssystem noch nicht auf einer Festplatte, sondern auf einer 5 1/4 Floppy Disk. Heute dagegen läuft alles mit modernster Technik, Anträge und Änderungen werden online übermittelt und Kontostände stehen in Echtzeit zur Verfügung. Kurzum- alles hat sich, wie in vielen anderen Berufen auch, stark verändert.
Die ersten Jahre der Selbstständigkeit waren nicht leicht, vor allem auch, weil ich 1987 erst Anfang 20 war. Meine damals z.B. 40 Jahre alten Kunden empfingen mich freundlich, hatten aber nicht selten Bedenken, den Empfehlungen eines so jungen Beraters zu folgen („Du könnts mien Jung sein“, habe ich damals mehr als einmal gehört).

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit 
Meine Tätigkeit als Berater hat sich seit 1987 stark verändert. So wurde z.B. in den 80er Jahren noch fast alles in persönlichen Terminen besprochen, heute dagegen spielen Telefonate, Chats und E-Mails eine immer größere Rolle (anders wäre das erhöhte Arbeitsaufkommen heute auch nicht mehr zu bewältigen). Wie in vielen anderen Berufen auch, werden vor allem die administrativen Aufgaben stetig mehr. Und auch die für meine Kunden nicht sichtbaren Tätigkeiten beanspruchen einen immer größeren Teil meiner Arbeitszeit (gesetzliche und politische Veränderungen umsetzen, bestehende Verträge im Blick behalten u.v.m.).

Themenschwerpunkte
In meinen Beratungsgesprächen geht es heute schwerpunktmäßig um diese Themen:
1.) Sparen – sicher, steueroptimiert und mit Ertrag
2.) Private Altersversorgung/ Berufsunfähigkeitsschutz
3.) Haus- & Wohnungsfinanzierung
Für die nächsten Jahre habe ich mir vor allem vorgenommen, noch mehr Familien den Weg zu einem gesicherten Ruhestand aufzuzeigen. Das Thema Altersarmut hat sich in den letzten Jahren weiter verschärft, Millionen Familien sind davon bereits betroffen. Die gute Nachricht: Für die meisten Familien ist das Problem zu lösen!

30 Jahre

Praxis für Vermögensberatung
Dirk Schuhmacher
1987 – 2017

  • Gegründet 1987

    Das Internet für alle war noch nicht erfunden, PCs und Notebooks gab es (in den Haushalten) noch nicht. Gearbeitet wurde damals noch mit Schreibmaschine und Karteikasten.

  • Der Weg

    Als ich vor 30 Jahren den Beruf des Vermögensberaters kennenlernte, war mein erster Gedanke „Das ist überhaupt nicht Dein Ding“ (Anzüge, das Image der Branche, komplizierte Produkte usw.). Aber ich war angetan von den Möglichkeiten, Menschen zu beraten und auch zu helfen. „Wenn es einen Weg gibt, den Beruf so auszuüben, dass er zu mir passt, und ich meinen eigenen Grundsätzen treu bleiben kann, dann bleibe ich dabei“, habe ich mir damals gesagt. Und weil das möglich war, wurden daraus 30 Jahre.

  • Meine Grundsätze

    Gleich zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich die Entscheidung getroffen, mich bewusst stets mehr um die Saat als um die Ernte zu kümmern. In der Praxis bedeutet das auf viele Geschäfte zu verzichten, meinen Kunden auch von riskanten Handlungen abzuraten (z.B. bei Immobilien- Finanzierungen) und eine faire Beratung stets als oberste Direktive zu leben. Am Anfang war dieser Weg schwer, die Folgeeffekte sind aber unbeschreiblich. Nach 30 Jahren Zusammenarbeit kenne ich meine Kunden heute oft länger, als der Lebenspartner sie kennt. Zu vielen Kunden habe ich ein persönliches freundschaftliches Verhältnis, wir kennen uns zum Teil schon Jahrzehnte. So haben z.B. nicht wenige Kinder meiner Kunden, die ich oft bereits seit Geburt kenne, ihre Ausbildung abgeschlossen und sind mit ihrer Hausfinanzierung oder Altersversorgung ebenfalls bei mir Kunde. Ich habe mich früh und bewusst dafür entschieden, nicht auf Trends zu setzen, vor allem nicht bei der Auswahl von Produkten. Und diese Einstellung hat sich bewährt. Bis heute bin ich meiner konservativen Ausrichtung treu geblieben („konservativ sein ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben mit dem, was immer gilt.“, Antoine de Rivarol).